Moskau Austausch 2015 - Der Kreml

Moskau Austausch 2015 – Der Kreml

Heute standen zwei Punkte auf dem Programm: Zum ersten das Kennenlernen der Partnerschule und zum zweiten die Besichtigung des Kremls.

Unsere Partnerschule liegt an dem sogenannten Gartenring. Moskau war früher von mehreren Verteidigungsanlagen umringt. Eine von diesen war der Erdwall. Nach dem Brand von 1812 begann die Stadt sich auszubreiten. Der Erdwall wurde abgetragen und der angrenzende Wassergraben aufgefüllt. Der entstandene Raum zwischen den Häusern wurde in eine breite Straße mit Gehwegen umgewandelt und Gärten (daher die Bezeichnung Gartenring) wurden angelegt.

Von da aus sind wir mit der Metro zum Kreml gefahren.

„Schon am ersten Tag durfte ich Moskau richtig miterleben. Auf dem Weg zum Kreml, fuhr ich zum ersten Mal mit der berühmten Moskauer Metro. Beim Anblick der Rolltreppen wurde ich etwas nervös, die Schächte sind steiler und führen viel weiter in die Erde hinein, als man es von Deutschland kennt. Die Stationen sind sehr schön und werden deswegen als unterirdische Paläste bzw. Kirchen für das Volk bezeichnet.  Die Station ,,Platz der Revolution“ zum Beispiel hat an den Gewölbepfeilern der Bahnsteige Bronzestatuen, Statuen von Arbeitern, Bauern, Soldaten und Partisanen mit ihren Waffen, die als Glücksbringer gelten, wenn man sie berührt. Es ist sehr außergewöhnlich zu sehen, wenn die vorbeigehenden Menschen das Knie eines Mädchens oder die Schnauze eines Hundes anfassen.

Der Moskauer Kreml ist der älteste Teil der russischen Hauptstadt Moskau und deren historischer Mittelpunkt. Die ursprüngliche, aus dem Mittelalter stammende Burg an der Moskwa wurde ab dem Ende des 15. Jahrhunderts als Zitadelle neu errichtet.

„Dann kam eine Lehrerin, Frau Makowa, die uns zum Kreml geführt hat. Dort gab es viele verschiedene orthodoxe Kirchen, in denen die Zaren begraben liegen. Außerdem sahen wir den Sitz des Präsidenten und ganz viele Kanonen. Danach besichtigten wir den Roten Platz und nahmen die U-Bahn zurück zur Schule.“