Moskauaustausch 2015 - WDNH

Moskauaustausch 2015 – WDNH

Heute sind wir, nachdem Selina und ich in den ersten beiden Stunden unsere Englisch Arbeit geschrieben hatten, direkt losgefahren. Wir sind zu dem so genannten „Austronautenpark“ gefahren, der einmal für agrarwirtschaftliche Zwecke erbaut wurde. Darin befindet sich das Astronautik-Museum, in dem ein riesiges Denkmal steht für den ersten Menschen im Weltall. Außerdem befindet sich dort eine Ausstellung von Raketen, Hubschraubern und anderen Flugzeugen oder Raumschiffen ist. Wir liefen zum Eingang und sahen eine über 800ha große Parkanlage mitten in Moskau – wahnsinn. Auf dem Weg, haben wir eine Frau mit mehreren Katzenbabys gesehen, sie hat diese für ca. 100 Rubel einfach so an einem Straßenrand verkauft. Die armen Katzen! Ich möchte gar nicht wissen, wie sie behandelt wurden. Auf jeden Fall waren sie mega süß. Als uns das erste Mal gesagt wurde, dass wie dahin fahren, dachten wir es sei ein ganz normaler Park wie hier in Deutschland, also mit vielen Bäumen, Waldwegen und so weiter…

Hier ist es ein Asphaltierter Platz, auf dem mehrere Brunnen sind und schöne Gebäude stehen. Es gibt sogar eine Art kleiner Kirmes, also zumindest ein Riesenrad, Schiffsschaukel usw. Wir hatten drei Stunden Zeit, um dort frei zu entscheiden, was wir machen wollten. Wir wollten uns den hinteren Teil des Parks anschauen. Danach mussten irgendwohin. Da wir auf dem Hinweg McDonalds gesehen hatten, wollten wir dorthin. Für den Weg haben wir aber leider eine Stunde gebraucht, weil wir oft dachten das er schon da ist, aber dann war er doch in einer ganz anderen Richtung… Wir haben uns ein bisschen veräppelt gefühlt, weil es im Endeffekt ganz einfach war, dahin zu kommen… Wir sind an einer Stelle dreimal vorbei gekommen, ich dachte so etwas passiert nur in Filmen. Aber wenn man sich dort nicht auskennt und alles gleich aussieht, kann es immer passieren. Als wir uns nach diesen drei Stunden wiedergetroffen haben, haben wir alle ein Gruppenfoto gemacht.

Von der Schule sind die Meisten nach Hause gefahren, aber Selina und ich sind mit Herrn Hakuba und Frau Douka zum „Verbeugungshügel“ gefahren. Er heißt so, weil er als Andachtsort für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten gilt. Er war wirklich richtig schön, so etwas gibt es in Düsseldorf gar nicht. Der Platz war sehr groß, ruhig und ziemlich leer, im Vergleich zu anderen Stellen in Moskau. Mittendrin steht eine Säule oder Obelisk mit den Namen der Schlachtfelder und unter der Säule sieht man den Hl. Georg, wie er den Drachen tötet.

Wir haben uns auf eine Mauer gesetzt und geredet, aber auch unsere Berichte weiter geschrieben. Es ist sehr schön, im Freien zu lernen, vor allem, wenn einen Lehrer pro Kopf zur Verfügung hat. Gerade als es etwa dunkler wurde und die ersten Lichter angingen wurde es noch schöner! Von dort aus sind wir dann zu Moskau-City gefahren. Weil Selina und ich schon einmal hier waren, wussten wir, wo wir aussteigen sollten, aber der liebe Herr Hakuba wollte es besser wissen, deshalb sind wir eine Station weiter gefahren…

Ja und dann mussten wir laufen, um an den eigentlichen Punkt zukommen, der an der vorherigen Haltestelle war. Uns ist aufgefallen, dass wir zu viert aussahen wie eine Familie 😀 In einem Einkaufscenter, zwischen den riesigen Häusern, haben wir etwas gegessen. Dann mussten wir uns aber sehr beeilen weil Nelli und Anastasija uns schnell abholen wollten… Also haben wir uns schon auf den Weg nach Hause gemacht…