Erlebnispädagogik im Garten von "der Großen"

Erlebnispädagogik im Garten von „der Großen“

Isabella berichtet von den Erlebnissen am Dienstag, 17.10.,

„eine Stimme in meinem Kopf sagte mit russischem Akzent meinen Namen. Leider kam die Stimme nicht aus meinem Kopf, was auch zu schön gewesen wäre, sondern aus dem Bett hinter mir an der Wand. Ich robbte mich aus dem Bett als Julia erneut meinen Namen sagte, und verschanzte mich mit meinen frischen Klamotten im Badezimmer. Fünf Minuten später präsentierte ich mich gut gelaunt der Welt und war stolz auf mich, dass Julia nicht auf mich warten musste. Beim Bahnfahren bin ich nochmal kurz eingenickt, aber dann in der Schule angekommen, war ich „hell wach“ (hust hust). In den ersten beiden Stunden haben wir Unterricht für die 7. Klassen vorzubereiten. Ja richtig gelesen, wir sollen Lehrer spielen und in den Sprachkursen der 7. Klasse eine Stunde Deutsch unterrichten. Das kann lustig werden (kicher kicher). Nach der Pause haben wir unsere Jacken angezogen und sind auf den Schulhof gegangen. Dort haben wir erst mal eine Gruppenfotosession abgehalten. Also die umliegenden Klassen hatten bestimmt viel Spaß beim Zuschauen. Das erstes Gruppenfoto war hintereinander aufstellen und versetzt voneinander nach rechts und links schauen. Ich zitiere Frau Pütz „die Fächer-Stellung“. Bei dem zweiten Gruppenfoto saßen wir uns allen gegenseitig auf dem Schoß im Kreis. Das spektakulärste kam zum Schluss.Wir hatten uns in drei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe nahm die andere auf die Schultern und stand hinter der dritten Gruppe, welche vor ihnen hockte. Puh, ich hatte jemanden (Sara) auf den Schultern und musste 5 Minuten so stehen bleiben, bis es alle gerafft hatten, wo sie zu stehen/hocken/sitzen. Aber der eigentliche Punkt, der heute auf unserem Tagesplan stand, war der Besuch des Parkes Tsaritsyno, eine Residenz, die von Katharina der Großen erbaut wurde. Auf geht´s. Der Weg dort hin war eine gefühlte Odyssee, denn Herr Hakuba und Frau (russische Lehrerin deren Namen ich vergessen/nicht aussprechen kann) haben sich mit der Richtung der Ausgänge vertan. Naja Lehrer sind auch nur Menschen, wie Frau Pütz zu sagen pflegt. Und die Schüler hatten doppelt Spaß beim Rolltreppefahren. Im Park angekommen, haben wir gefühlt an jeder zweiten Ecke ein Gruppenfoto geschossen, die auch echt exklusiv sind. Es lohnt sich diese anzusehen. Selbst die anderen Touristen haben uns fotografiert. Wir haben waghalsige Aktionen vor die Linse gezaubert.Vor der Rückodyssee haben wir noch bei einem Imbiss gehalten und ich habe mir einen Maiskolben geholt. Mhm. Wegzehrung für die Rückfahrt (kicher kicher).Wir haben uns allen Gefahren gestellt, wir haben dem Meer getrotzt. Nach der Schule bin ich mit meiner Gastschwester Julia noch Essen gegangen.“