Tretjakow Galerie - das Scholl schaut sich um.

Tretjakow Galerie – das Scholl schaut sich um.

Am Donnerstag sind wir nach der Schule in die Tretjakow Galerie gegangen. Sie ist neben der St. Petersburger Eremitage eine der größten und berühmtesten Kunstsammlungen Russlands. Theresa erzählt von ihren Eindrücken:

Erfahrungsbericht (12.10.2017)

Als ich an diesem Morgen am Frühstückstisch saß, hat es sich schon so angefühlt, als wäre ich seit Wochen hier. Man gewöhnt sich so schnell an den Alltag in der Gastfamilie, was sich einfach nur perfekt anfühlt. Als wir nach dem Frühstück etwas zu spät im Auto saßen, weil Lara und ich ein bisschen getrödelt haben, mussten der Vater mir noch das Bild „Morgen im Kieferwald“ beschreiben, da wir heute in die Tretjakow Galerie gegangen sind, in der jeder ein Bild vorstellen sollte. Wir sind mit der Metro zur Galerie gefahren und mussten natürlich auch viel laufen. Ich habe es sehr bereut einen Rock angezogen zu haben, weil es soooo kalt in Moskau ist. Übrigens waren wir auch nur zu spät am Morgen, weil ich ungefähr 15 min überlegt habe, ob ich denn jetzt einen Rock anziehen soll oder nicht. In der Tretjakow Galerie angekommen, hatten wir erstmal eine halbe Stunde Zeit, „unser“ Bild zu finden. Was eigentlich in 30 min unmöglich war, weil alles so groß ist. Mein Bild habe ich aber relativ schnell gefunden, Sara und ich haben allerdings bis zur letzten Minute ihr Bild gesucht, da es in einem anderen Stockwerk hing, von dem wir gar nichts wussten. Naja, auf jeden Fall haben wir es noch pünktlich geschafft und schon hat die Bildertour begonnen. Eigentlich fand ich Galerien und Museen immer langweilig, aber in der Tretjakow Galerie hängen wirklich wunderschöne, eindrucksvolle Bilder.

Frau Pütz macht sich immer über mich lustig (ich glaube, sie meint es nett), weil ich immer lächle, sobald eine Kamera in der Nähe ist. Es ist halt so, dass ich wirklich auf jedem Foto gleich aussehe. Also haben wir zusammen viele Fotos mit meinem Breitmaulgrinsen gemacht. Am Ende wurden wir alle gelobt, weil wir unsere Aufgabe, die Bilder zu beschreiben, tadellos gemeistert haben. Auf dem Weg zur Schule haben wir dann noch alle ein Zwischenstopp bei Burger King gemacht, was wirklich ein Abenteuer war, da wir kein Russisch sprechen und die Arbeiter leider auch kein Englisch oder Deutsch. Nach dem Essen sind wir dann an der Schule schon von unseren Partnern empfangen worden. Die meisten von uns sind dann zusammen in den botanischen Garten gefahren, was sehr schön und lustig war. In diesem Moment war ich sehr sehr glücklich am Austausch teilgenommen zu haben. Eigentlich wollten wir uns gar nicht trennen, aber leider mussten auch wir irgendwann nach Hause und schlafen.