Wir trotzen dem Regen über den Wolken

Wir trotzen dem Regen über den Wolken

Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und wir mussten unseren Besuch der Sommerresidenz von Katharina der Großen vertagen. Dafür gab es reichlich russische Geschichte und zum Ausklang Moskau von oben…

Rita erzählt von ihren Eindrücken am Vormittag:

Moskau/Tag 6 (13/10/17)

Als ich erwachte, war mir sehr warm. Die Heizung war voll aufgedreht und das Fenster geschlossen. Ich machte sofort das Fenster auf und sammelte meine Sachen zum Duschen zusammen. Wie immer aßen Luda und ich Müsli zum Frühstück und machten uns kurz darauf auf den Weg zum Bus. Ich stellte fest, dass es draußen auch sehr warm war. Es war ungewohnt und komisch. Auf der Busfahrt schrieb ich mein Bericht vom vorherigen Tag. Als ich fertig war, waren wir schon fast in der Schule. Der Plan war eigentlich, dass wir direkt in einen Park fahren, der sehr weit weg ist und da sehr viel rumlaufen und angucken, aber es regnete. Anstatt in den Park zu gehen, haben wir in der ersten Stunde den Unterricht für die 7. Klassen vorbereitet.

Als es zur zweiten Stunde geklingelt hat, machten wir uns auf den Weg zu einem Ausstellungsgelände, welches nur 30 Minuten mit der U-Bahn entfernt war. Dort gab es viele Pavillons. Doch alle wurden restauriert, also konnten wir nur zwei von innen sehen. Von außen waren aber alle sehr schön und ich war beeindruckt, dass man früher so etwas bauen konnte. In dem weissrussichen Pavillon war ein kleiner Markt aufgebaut, wo man Kleidung für kleine Kinder und auch für Erwachsene kaufen konnte. Jedoch fand ich es komisch, dass es nirgendwo Sitzbänke gab.

Als wir vor einem großen Springbrunnen, der leider aus war, standen, fing es sehr dolle an zu regnen und wir suchten in einem Museum Unterschlupf. Frau Pütz erklärte uns, dass wir uns das Museum zur russischen Geschichte anschauen würden und alle machten sich auf den Weg zur Garderobe. Unsere russische Begleitung war die Geschichtslehrerin der Schule, die aber kein Deutsch spricht, so dass Andrej die ganze Zeit übersetzte. Es ging um die ersten Herrscher Russlands und die Entwicklung des Landes. Wir erfuhren, dass alles über die Handelswege begonnen hatten. Drei Kurzfilme (mit englischen Untertiteln) wurden uns gezeigt und sehr viele Bilder bis wir in einem Raum kamen, wo es sehr schallte und die Kuppeln der orthodoxen Kirchen an die Decke projeziert wurden. In dem Raum standen Sitzsäcke und ich bin kurz auf einem eingeschlafen. Fr. Pütz und die russische Lehrerin haben mich lachend geweckt.
Danach wollten alle zurück Richtung Schule und etwas essen, also nahmen wir wieder die U-Bahn. In einer Fußgängerzone in der Nähe der Schule hatten wir 1,5 Stunden zur freien Verfügung. Mathis, Tim, Theresa, Isabella, Sara und ich gingen zu Mc Donalds und als wir da waren, hatte ich ein ganzes Meer in meinen Schuhen, weil es so geregnet hat. Außerdem hat Mathis mich in eine tiefe große Pfütze geschubst. Meine Schuhe und Socken waren obernass. Nach dem Essen liefen wir zu Dunkin’ Donuts, kauften uns Donuts, und danach zu Nike. Ich holte mir neue Socken und zog sie direkt an. Sie waren so gemütlich und warm im Gegensatz zu den durchnässten Socken. Aber da meine Schuhe noch immer nass waren, hielt das angenehme Gefühl nicht lange an. Die ganze Gruppe traf sich dann vor KFC. Olga und Polina waren auch da. Gemeinsam gingen wir in die Schule, um die anderen Austauschpartner abzuholen. Beim Laufen verlor die Hälfte der Gruppe die andere, aber am Ende kamen alle heil in der Schule an.

Luca macht es kurz und knapp und erzählt vom Nachmittagsprogramm:

….und dann ging es los in die Stadt (Moskau City) auf ein Hochhaus. Wir fuhren mit einem sehr schnellen Aufzug in den 56. Stock hoch. Dort hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit, Fotos zu machen und zu chillen. Als wir wieder unten waren, gingen die Lehrer weg und wir hatten ,,Feierabend“. Wir überlegten in der Gruppe sehr lange, was wir machen würden. Schließlich gingen wir in eine Shopping-Mall, dort chillten wir ein bisschen, bis dann alle nach Hause gingen. Zu Hause ging ich noch duschen und dann ins Bett.