Der Nachhaltigkeitsausschuss auf Exkursion im Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Fortuna

Der Nachhaltigkeitsausschuss auf Exkursion im Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Fortuna

Der Nachhaltigkeitsausschuss, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Ehemaligen, machte sich im vergangenen Frühherbst auf in Richtung Hafen und besichtigte am 27. September 2018 das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk der Stadtwerke. Dass man gemeinsam nicht nur tagen möchte, sondern auch einmal eine Exkursion durchführen, wurde bei der vorherigen Sitzung im letzten Schuljahr beschlossen.

Herr Berghahn, unser Ansprechpartner bei den Stadtwerken, nahm uns in Empfang und gab uns einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerks sowie in die Entstehung. Nach einem kurzen Vortrag hatten wir das Glück, eine Führung durch das Kraftwerk zu bekommen.

Seit Anfang 2016 liefert der so genannte Block „Fortuna“ Strom und Wärme an die Düsseldorfer Innenstadt. Dabei werden die Prinzipien eines Gasturbinenkraftwerks mit dem eines Dampfkraftwerks kombiniert. Außerdem hat das Kraftwerk noch eine dritte Stufe der Energieverwertung. Durch Kraftwärmekopplung ist es der größte Lieferant für Fernwärme in der Stadt. Dadurch kommt es zu einem äußerst geringen Co2 Ausstoß, weshalb das neue Kraftwerk zusammen mit der Förderung erneuerbarer Energien Teil des ökologischen Gesamtkonzepts „klimaneutrale Stadt Düsseldorf 2050“ ist. Der Block „Fortuna“ ist das zurzeit effizienteste und leistungsfähigste Gas- und Dampfturbinenkraftwerk weltweit.

Nicht nur die Technik-Begeisterten kamen auf ihre Kosten, auch die Architektur des hocheffizienten Kraftwerks beeindruckte die Gruppe. Der Block wurde durch einen Gestaltungswettbewerb ausgezeichnet. Besonderes Interesse hatte der Ausschuss am Stadtfenster im 8. Stock, dort befindet sich eine Aussichtsplattform in 45 m Höhe, von der aus man einen tollen Blick hat.

In der Dunkelheit sind die Gebäude grün beleuchtet, so dass man sie von der Stadt aus sehen kann.

Wir danken unserem Partner, den Stadtwerken, insbesondere Herrn Berghahn, für diesen überaus interessanten Einblick.

Text: C. Schulte