20.Umweltprojektwoche am Scholl

20.Umweltprojektwoche am Scholl

Start der 20.Projektwoche am Scholl der 6. Klassen

Es begann am Montagmorgen so dass die Schüler der 6.Klassen sich in der Aula trafen.  Der Schulleiter Herr Schrader erklärte, was Nachhaltigkeit bedeutet. Herr Droit begrüßte alle als Projektleiter in der 20. Projektwoche, danach sangen wir die Scholl-Hymne. Alle Projektleiter gingen mit ihren Projektgruppen in die Projekträume. Folgende Projekte werden angeboten: Umwelttheater, Haste Töne, Streuobstwiese,Clean Up!, Schollegeblock, Upcycling, Regenwald, MovEat, Weltfairsteher.

Die einzelnen Tage der Projektwoche werden im Foyer mithilfe unserer Wandzeitung dokumentiert. (Mara,Sydney,Maja)

Tag 2: Dienstag

Projekt:Streuobstwiese:

         (Felix F. Text: Felix F./Bruno R.)

Als wir in den Raum kamen waren wir sehr überrascht, da dort ein Film lief. Als dieser fertig war erzählten uns die Kinder,  was sie auf dem Ausflug gemacht hatten: „Wir gingen zum Haus Bügel, dort konnten wir eigenen Apfelsaft machen. Mir hat der Apfelschredder am besten gefallen. Beim Ausflug ging es darum, biologischen Apfelsaft ohne Chemikalien herzustellen“, berichtete uns ein Schüler. Später wurde uns erklärt, worum es in dem Film ging: „Es ging um verschiedene Apfelsorten.“ , berichteten die Kinder. Am Dienstag machte die Gruppe Experimente zu Inhaltsstoffen von Äpfeln. Die Gruppe erklärte uns auch, was das Nachhaltige am Projekt ist: Äpfel ohne naturschädigende Chemikalien (z.B. Pestizide,…) verwenden. Danach beobachteten wir die Gruppe noch beim Arbeiten.

Umwelttheater

Wir haben das Projekt Umwelttheater interviewt und sie haben uns von ihren Theater-Alltag erzählt. Wie sich wahrscheinlich viele jetzt fragen werden, wieso heißt es Umwelttheater? Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen und sie haben uns gesagt es heißt Umwelttheater, weil die Szenen die sie spielen mit der Umwelt und Umweltschutz zu tun haben. In den Szenen erklären sie was Nachhaltigkeit bedeutet und was jeder Mensch besser machen kann um Plastik zu reduzieren. Sie haben uns erzählt dass sie heute die fertigen Proben vom Vortag wiederholt und geprobt haben. Das Tagesziel ist das sie neue Szenen erfinden und proben wollen. In den Rollen die sie spielen treten sie als überwiegend als Gruppe auf und tragen dabei ihre normalen Straßenklamotten in den sie sich wohl fühlen. Sie sagten uns dass ihre Schwierigkeiten daran liegen laut zu sprechen und dass die Perfektion stimmt. Alle sind mit ihrer Projektwahl zufrieden dazu haben sie viel Spaß und arbeiten Großteils motiviert mit. Sie haben ein bisschen Angst davor dass manche ihren Text Fehlerhaft vortragen oder Textstellen vergessen. Bei der Szenenwahl sind sie zufrieden aber hätten sich vielleicht mehr eigene Texte gewünscht. Sie sagten uns dass seit 20 Jahren (seit 1999) das gleiche Stück aufgeführt wird und es schon fast eine Tradition ist.           

( Maja, Sydney und Mara)

            Upcycling

Wir waren heute im Projekt Upcycling und haben uns ein wenig umgesehen. Wir stellten den Lehrern und Schülern ein paar Fragen. Die Lehrer antworteten uns auf die Frage, was das Projekt mit Nachhaltigkeit zu tun hat, dass sie Müll wieder verwenden, um Neues daraus herzustellen, was man danach noch benutzen kann.  Hier wird Kreativität und Spaß gebraucht. Es werden alte Flaschen , leere Milchpackungen und kaputte bzw. alte Bücher  verwendet. Das Schwierige daran ist, dass man sehr kreativ und einfallsreich sein muss. Als wir dort waren, arbeiteten Kinder gerade an Stiftehaltern , Vasen und kleinen Mäppchen. Die Lehrer erzählten uns, wie beindruckt und stolz sie auf die Kinder sind. Die Schüler erklärten uns ,  dass ihnen die freie Arbeit mit tollen Ergebnissen viel Spaß bereitet. Wir machten ein Gruppenfoto und verabschiedeten uns freundlich  von dem  tollen Projekt.

                                                    Ein Artikel von : Pauline M.K.  &   Anusha S.O.

           

Moveat

Im Projekt Moveat haben die Kinder heute Menschenpyramiden gebaut. Währenddessen  haben manche Kinder auf den Rücken von anderen Kindern, witzige Experimente gemacht. Mit viel Lachen und Anspannung fiel das ein oder andere Kind vom Rücken runter. Es gibt aber auch einige Kinder, die das Menschenpyramiden bauen sehr gut beherrschen, dann heißt es langsam abbauen, damit sich die Kinder nicht verletzen. Einige Kinder machen hohe Pyramiden, andere Kinder heikle Pyramiden. Trotzdem gehen fast alle Kinder an ihre maximalen Grenzen. .Kinder die noch unsicher sind, stützen sich lieber an der Wand ab. Sicherere Kinder machen die gleichen Pyramiden mitten in der Halle. Zum Schluss organisierten uns die Gruppenleiter (Herr Schrameyer, Herr Lochiatto, Herr Fleuter ) ein Gruppenfoto in Form einer Pyramide. Dies war auch eine Herausforderrung für die Kinder

Dokumentiert von : Piet F., Tobias G., Felix A.

Schollegeblock

In der Redaktion des Schollegblockes war heute wieder die  Hölle los. Natürlich war das eine Projekt dann da statt dort oder die haben doch keine Zeit. Heute Morgen wurden schon wieder Pinnwände geschleppt und aufgestellt. Kurz danach ging es schon mit den Interviews los. Für manche erst später und für manche andere früher. Gruppenfotos und Texte machen sich halt nicht von alleine, da muss man schon was für tun. Und zum krönenden Abschluss war auch noch der Toner vom Drucker leer. So vergeht der Tag schnell und man ist schon beim Abschlussprotokoll. (Michelle, Hendrik)

   Tag 3: Mittwoch

    

Streuobstwiese

Heute recherchieren die Kinder im Internet über Streuobstwiesen und gestalten Plakate Über Streuobstwiesen. Wählen würden die Kinder dieses Projekt gern erneut. Sie haben auch schon eine Exkursion zur Streuobstwiese Bürgel unternommen. Gelernt haben die Kinder auch wie man herausfindet wie viel Säure und Vitamine in einem Apfel sind.

(Ein Artikel von Felix A und Ferdi H)

         

Upcycling

Im Projekt Upcycling haben heute 16 Kinder Taschen, Schiffe und Monster aus altem Müll gebastelt. Es gibt aber auch viele verschiedene andere Sachen aus Müll. Zum Bauen wird auch häufig Plastik benutzt, aber auch Tetrapacks werden gerne verwendet. In diesem Projekt können die Kinder ihre Kreativität ausleben im Malen oder Basteln.

Zum Schluss haben wir noch ein paar Kinder interviewt. Wir haben die Kinder gefragt, warum sie dieses Projekt gewählt haben. Die Kinder meinten, es klang gut, aus Müll neue Sachen zu machen.

Wir haben auch gefragt, was die Erwartungen der Kinder waren. Sie haben gesagt, dass sie viele hilfreiche Dinge gemacht haben. Sie haben uns auch gesagt, Löcher zu bohren und die kleinen Details herzustellen, sind die schwierigsten Sachen.

Wir haben der Lehrerin aber auch ein paar Fragen gestellt. Die erste Frage lautete: „Wie viele Kinder leiten sie an und was wollen sie den Kindern damit klarmachen?“

Sie sagte zur ersten Frage, dass sie 16 Kinder anleite.

Zur zweiten Frage sagte sie, sie wolle den Kindern vermitteln, dass man aus Müll auch neue Sachen machen könne.

(Das war ein Bericht von: Piet F.   Tobias G.    Felix A.)

                      

                              Umwelttheater

Wir waren im Projekt Umwelttheater und interviewten ein paar Kinder. Sie erzählten uns, dass sie das Projekt gewählt haben, weil sie das Performen mögen und gerne im Team arbeiten. Dort lernen sie mit anderen Kindern zu arbeiten, ihnen zu vertrauen und Klatschspiele. Das laute Sprechen, das Singen und den Text auswendig zu sprechen fällt den meistens etwas schwer. Die Übungen sind meist etwas anstrengend, aber die Stimmung bleibt immer gut. Sie werden sicherlich  noch ein paar Szenen proben, neue Lieder lernen und dazu ein bisschen tanzen. Die Kinder empfehlen es auf jeden Fall weiter, weil sie es lustig finden, die Übungen ihnen Spaß machen und sie andere Kinder kennen lernen.                                   

                                                                Ein Artikel von Sienna L. B. & Pauline M.

                

                     Clean Up!

(Fotos: Felix F. /Text: Bruno R.)

Als wir den Raum betraten, wurde schnell klar in welcher Gruppe wir uns befinden. Denn gerade wurde über Katalysatoren gesprochen. Danach konnten wir vier Kinder Interviewen.  Wir sprachen mit ihnen, unter anderem über ihre Exkursion zur Müllverbrennungsanlage. Außerdem erzählten sie uns, warum sie das Projekt gewählt haben. Am Ende konnten wir ganz klar erkennen: Das Projekt entsprach den Erwartungen, denn alle gaben an das Projekt wieder (Bzw. vielleicht wieder) zu wählen. Das Projekt gefiel auf jeden Fall allen gut, viele erzählten uns dass, besonders das Mülleinsammeln im Volksgarten am meisten Spaß gemacht, aber auch der Besuch der Müllverbrennungsanlage schien ein großer Spaß gewesen zu sein. Schwierigkeiten gab es beim Projekt kaum: nur die Hälfte aller Befragten gab überhaupt Probleme an. Viele gaben an nun gelernt zu haben Müll zu trennen, weniger Müll zu produzieren und eher Bio-Produkte zu kaufen. Heute plant die Gruppe die Erstellung  von Plakaten, auf denen Mülltonnen und eine Liste von Dingen die in diese Mülltonne kommen abgebildet sind. Außerdem werden dort fleißig Texte über die Exkursion in die Müllverbrennungsanlage geschrieben. Danach gingen wir wieder und die Gruppe arbeitete weiter.

Regenwald

Am dritten Tag der 20. Projektwoche haben wir ein paar Schüler des Projekts Regenwald interviewt. Alle Schüler zeigten Spaß und Motivation. Bei der Projektwahl waren alle zufrieden, aber haben unterschiedliche Meinungen, wieso sie das Projekt gewählt haben. Zwei davon sind: es ist ein sehr wichtiges Thema, gerade jetzt wo fast alle Regenwälder abgeholzt werden oder die andere Meinung ist, weil es Spaß macht und, weil die Schüler intresse an der Natur haben. Die interviewten Schüler sagten, das ihre Erwartungen erfühlt worden sind. Sie erzählten uns, was sie gelernt hatten, nämlich, dass der Regenwald in Brasielien liegt. Besonder fordernd ist die Ökonomie.

Die Stimmung ist dort laut, aber sie haben alle Spaß. Wir fragten sie, ob ihr Handeln nachhaltiger geworden sei, darauf antworteten sie uns, dass sie keine Einwegflaschen mehr benutzen würden, sondern Soda stream oder Mehrwegflaschen. Alle sagten, dass sie das Projekt erneut wählen würden. Gestern im Aquazoo haben sie Tiere gesehen und sie waren dort ,weil es dort ein Regenwaldgewächshaus gibt. Heute haben sie sich die Bilder von gestern angesehen. Ihnen gefällt es im Projekt, weil sie die Regenwälder schützen wollen und dazu die Menschen bringen wollen, auf die Umwelt zu achten. Zum Thema  ,,Nachhaltigkeit“ lesen sieimProjekt einen Text über einen normalen Schultag und sollen alles über Nachhaltigkeit herausschreiben. Am dritten Tag der Projektwoche haben sie Regenwälder in Gläsern mit Moos angebaut.Sie selbst beschreiben ihr Projekt als lustig und interessant. Im Aquazoo hat ein Mann eine Schlange auf dem Arm gehabt. Sie haben den Ausflug gemacht, damit sie mehr über den Regenwald lernen. Alle fanden den Ausflug schön, da er ihnen Spaß gemacht hat. Sie wollen mit ihrem Projekt bewirken, dass mehr Menschen die Umwelt schützen und versuchen den Regenwald zu schützen.

( Mara,Sydney,Maja)       

Tag 4: Donnerstag

Weltfairsteher

Fotos:Felix F. /Text: Bruno R.

 Heute wurde im Projekt Weltfairsteher recherchiert: Die Gruppe informierte sich über fair gehandelte Produkte, besonders über Handys, Schuhe (Sneaker) und T-Shirts. Danach erklärte uns die Gruppe, was eigentlich das Nachhaltige an dem Projekt ist: „ Das Fairtrade-Label zum Beispiel hat auch Nachhaltigkeit als Kriterium.“ Die Teilnehmer des Projekts erläuterten uns auch die Besonderheiten: die Altstadtrallye  und die besondere Auseinandersetzung mit Kokosnüssen. Außerdem erfuhren wir viel über die Exkursion in die Altstadt. Bei der Rallye ging es darum, der Gruppe zu zeigen, von wo welche Waren kommen. Eines steht aber fest: die Rallye war sehr schwierig , denn ¾ aller Befragten fanden das Finden des Weges am schwierigsten. Aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen: Die Hälfte der Befragten gaben an, bei der Rallye am meisten Spaß gehabt zu haben. „Würdest du das Projekt wiederwählen?“ war auch eine der Fragen, die wir manchen Kindern stellten. Das Projekt Weltfairsteher schnitt ganz gut ab: alle Befragten würden das Projekt erneut ( vielleicht erneut )wählen. Ein „Nein, ich würde das Projekt nicht wieder wählen“ hörten wir gar nicht. Aber auch vom „Schokotest“ wurde uns vorgeschwärmt. Hierbei ging es darum, anhand des Geschmackes einer Schokolade zu erkennen, ob es sich um eine fair gehandelte Schokolade handelt oder nicht. Die Befragten zeigten sehr unterschiedliche Gründe für die Wahl des Projektes: von „Neugier“ über „Nachhaltigkeit“ bis hin zu „Wegen der Rallye“: wir bekamen viele verschiedene Begründungen serviert.